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Fenna Maria`s genähtes Babynestchen

*Achtung, Beitrag enthält unbezahlte Werbung*

Als nähbegeisterte Mama wollte ich für unsere kleine Tochter alles was irgendwie geht selbst nähen.

Hatte ich Pläne was ich alles machen wollte!! Ich hatte mir alles schon so schön vorgestellt, nach Schnittmustern gesucht oder selbst gezeichnet.

Vom Nestchen, die ersten Klamotten im Kleiderschrank über Wickeltasche mit Inhalt und neuen wunderschönen Bezügen für – ja für was, einfach für ALLES!!!!!!

Und dann ??!!! Es kam alles anders, die Hälfte habe ich nicht geschafft da es mir zum Ende der Schwangerschaft nicht mehr gut ging und als unsere Kleine dann 4 Wochen früher geholt wurde, kam ich natürlich auch nicht mehr dazu – ich denke jede Mama kennt das auch 🙂

An mein erstes Projekt kann ich mich aber noch so gut erinnern.  Die Gefühle die ich hatte <3 , endlich ein Projekt für unser eigenes Kind <3 , dies war unbeschreiblich schön.

Wir wussten schon sehr früh das wir eine Tochter bekommen und somit stand auch meiner Lieblings Farbkombi nichts mehr im Wege.

GRAU / ROSE … dies zieht sich wie ein Faden durch meine Nähprojekte 🙂 Für mich die beste Farbkombination.

Jetzt aber wieder zurück zum Nestchen.

Erstmal, es muss jeder selbst wissen ob er sein Neugeborenes/ Baby in ein Nestchen legt und wie ihr das Nestchen einsetzt!

Kinderärzte raten ganz klar davon ab die Babys nachts im Nestchen schlafen zu legen! Zu warm, Erstickungsgefahr etc – im Internet und in Broschüren welche ihr beim Kinderarzt bekommt, findet ihr viele Tipps zum Thema Babyschlaf.

Ich wollte gerne ein Nestchchen für die Wiege damit die Kleine schön sicher liegt, denn es gibt einfach etwas Schutz und Halt.

Das Schnittmuster habe ich im Internet gefunden. Es gibt viele Schnittmuster zum Thema Babynest, die Entscheidung viel auf das kostenlose Schnittmuster von „vom Sommer“ welches ihr hier finden könnt ->

DAS BABYNEST – Schnittmuster zum kostenlosen Download

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe mir das Schnittmuster selbst etwas vergrößert damit wir auch schön lange etwas davon haben.

Für das Material habe ich ein Waffelpique für die Außenseite gewählt und einen kuscheligen Steppstoff mit Teddyplüsch für die Innenseite.

Da ich den Teddyplüsch hatte, habe ich als „Matratze“ Style Vil von Vlieseline verwendet. Wenn ihr „normale“ Stoffe vernäht, würde ich zusätzlich noch zu einer Schicht Soja Mix oder Woll Mix von Freudenberg raten und diese dann an die linke Seite des Stoffes heften.

Als Füllmaterial dienten mir einfache günstige Kissen, Öko-Tex Standard 100 und ein paar mal gewaschen – hier gibt es natürlich auch verschiedene Füllmaterialien die ihr im Internet bestellen könnt!

Beim nähen hilft euch das You Tube Video von DIY for Baby & ME  🙂 Super erklärt und anfängertauglich 🙂

Zum nähen habe ich auch noch ein paar eigene Tipps!

Ich habe für mein Nestchen ein breites Satinband für den Kordelzug verwendet, welches ich bei meinem zweiten Nestchen nähen nicht mehr getan habe! Zu flutschig und kniffelig!!! Auch normale Schrägbänder sind oft nicht breit genug.

Mein Tipp ist hier … bereitet euch selbst ein ca 10 cm breites Baumwollband vor, das ihr zu einem ca 5 cm breitem Schrägband verarbeitet ( wie man dies macht findet ihr in diesem tollen Video von Anna von einfach nähen -> https://www.youtube.com/watch?v=bouZSIsdw78 )

Ihr könnt das Band viel besser aufnähen, ist einfacher und sieht dann sauberer und schöner aus. Ebenso ist es einfacher für das verschließen des unteren Teiles.

Wenn ihr euch jetzt fragt ob sich der ganze Aufwand lohnt für die kurze Zeit in der man das Nest verwendet, kann ich nur ein ganz klares JA sagen 🙂

Wir verwenden das Nestchen von Geburt an jeden Tag und dies schon seit 7 Monaten!

Unsere Tochter lag nach der Geburt auf der Intensivstation in einem Wärmebettchen schön eingemuggelt und gepuckt. Da sie an Geräten angeschlossen war die ihre Vitalfunktionen kontrolliert haben war dies ja nicht schlimm. Nun wurden wir nach 1 Woche entlassen und unsere Kleine musste direkt aus diesem Bettchen und der Gewohnheit schön eingemuggelt zu schlafen nachhause in den Schlafsack ins nackte Bettchen – so wie die Kinder nach Angabe schlafen sollen. Dies klappte natürlich überhaupt nicht.

Das Nestchen ist überall mit dabei! Wie ein Kuscheltier 🙂 Mittlerweile habe ich die Kordel unten ganz aufgemacht und das Nest sieht aus wie das Schnittmuster weil unsere Tochter schon so lang ist.

Sie liebt ihr Nest noch immer über alles 🙂 .

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig inspirieren und ihr habt Spaß am nachmachen 🙂

Wie gesagt, jeder muss selbst wissen wie er sein Kind schlafen legt und was das Beste für das eigene Kind ist!!!!!

Wir sind glücklich und zufrieden <3

Bis bald  <3 lichst eure Katharina